Social Media Analyse über die Avocado:

Werden Umweltfaktoren für den Fall der Avocado verantwortlich sein?

Der Anstieg des Interesse an Avocados hat auch dazu geführt, dass sie von verschiedensten Instanzen genau unter die Lupe genommen werden. Hinter der hellgrünen, meist dekorativ dargestellten Frucht, die wir so oft in sozialen Netzen sehen, liegen die landwirtschaftlichen, ökologischen und unternehmerischen Faktoren, die den Lebenszyklus der Avocado ausmachen, von den Bäumen in Mexiko bis auf die Teller in Hoxton.

Über die letzten 2 Jahre stieg der Anteil von negativen oder nicht-positiven Posts über Avocados dramatisch an. Dies reflektiert eine steigende Sorge über die möglichen ethischen und ökologischen Folgen, welche von Konsumenten weltweit geäußert werden.

 

Die Umweltfaktoren sind die Größte Sorge der Konsumenten

Durch den starken Zuwachs an Avocado Nachfragen in den letzten Jahren, ist die Entwaldung in Mexiko zu eine der größten Umweltbelastungen Lateinamerikas geworden. Der Preis der Avocados steigt, was sie profitabler macht, als andere, umweltfreundlichere, Früchte. Dies führt zu ökonomischen Anreizen, weiterhin Wälder zu roden und durch Avocadoplantagen zu ersetzen. 

Weiterführend, benötigen Avocado Plantagen doppelt so viel Wasser, wie ein leicht verdichteter Wald. Dieses Wasser fehlt dann an anderen lokalen Arealen.

Unternehmen unter der Lupe

Während Aktivisten die negativen Auswirkungen der Avocado aufgedeckt haben, sind es vor allem Nachrichtensender, die diese Umweltbelastungen in das Licht der Öffentlichkeit rückten. Der Post von The Guardian : „Der internationale Appetit auf Avocados treibt illegale Rodungen und ökologische Degradierung des Waldes in Mexico indirekt voran. Was können diejenigen tun, die Avocados als Grundnahrungsmittel ansehen?“, wurde mittlerweile über 3000 mal auf Facebook geteilt und über 5000 Reaktionen bekommen. Andere große Nachrichtenquellen, wie BBC und die New York Times haben ebenfalls genauer hingeschaut und die negativen Implikationen der Avocado auf sozialen Medien geteilt. 

Durch dieses konstante negative Abbild der Frucht, sind Avocado Marken nun unter steigendem Druck transparenter mit der Information umzugehen, wie und wo die Avocados produziert werden. Eine nachhaltigere Avocado Produktion wird vehement von Kunden gefordert, zumeist auf Twitter, wo die Kritik ebenfalls der Verpackung der Avocados gilt. 

Pret: “ Sie wissen sicher, dass wir Avocados lieben.. Wir haben sogar einen speziellen Avocadolöffel. Keith: “ Sind sie nachhaltig produziert? Bekommen die Bauern einen fairen Preis?“

 

Gute vs Böse Avocados

Die Sorge über den Ursprung hat die Avocado in ein negatives Licht geführt, was allerdings auch dazu führt, dass „faire“ Avocadofirmen immer mehr Gewinn verzeichnen.

Weiterführend sind Onlinegemeinschaften, was den Avocado Konsum angeht, zunehmend polarisiert. Einerseits, unterstreichen Veganer den Fakt, dass Avocados als Fleischersatz in Diäten genutzt werden können und außerdem gesünder sind. Auf der anderen Seite, zeichnen Umweltaktivisten die zahlreichen Auswirkungen der Frucht auf Waldrodung, Wasserversorgung und Luftverschmutzung auf. 

Thema Avocado: Erwähnungen von Influencern in Verbindung mit „Umwelt“ (Blau) und „Vegan“(Rot)

 

Zusammenfassend könnte die Avocado ihren Ruhm also verlieren. Die große Macht der Konsumenten und die Forderung nach mehr Transparenz, sowie die Präsenz in sozialen Medien, macht den „Inbegriff für gesundes Essen“ zu einem „Mitschuldigen am Klimawandel“ .

Um mehr über den Trend der Avocado zu erfahren, lesen Sie unseren detailreichen Report, der allerdings nur auf Englisch erhältlich ist.

Report : avocado

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