Expertise

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23 November 2016

Interview zu “Trends Social Media Monitoring & Analytics”

Trends Social Media Monitoring & Analytics: Interview mit Björn Negelmann, Kongress Media

Schon als kleine Tradition auf der dmexco besuchte uns auch dieses Jahr Björn Negelmann von Kongress Media auf unserem Messestand. Seine Interviewtour stand wieder unter dem Thema “Trends Social Media Monitoring & Analytics”. Bei uns stellte sich unser COO Dr. Volker Meise den Fragen.

Das ganze Interview findet Ihr unten auf der Seite. Hier in kürze die wichtigsten Aussagen zusammengefasst.

Wohin gehen die Trends Social Media Monitoring & Analytics?

Die Auswertung von Social Media konzentriert sich nicht mehr nur rein auf Zahlen oder Buzz. Solche Werte zu ermitteln ist relativ einfach, aber diese sagen aber oftmals noch nicht viel aus. Die eigentlich relevanten Erkenntnisse für Unternehmen sind eher, was und nicht wieviel die Kunden über Marken, Produkte oder das Management reden. Es geht also nicht nur um Zahlen, es geht um wirkliche „Insights“ oder „Intelligence“.

Was sind spannende Themen?

Auch hier sind das die Erkenntnisse im Vergleich zu puren Daten. Big Data haben alle, aber Insights gewinnt man erst dann, wenn man daraus Trends im Markt erkennen kann, Ideen für neue Produkte gewinnt oder Ansatzpunkte für Inhalte von Marketingkampagnen findet.
Content Marketing funktioniert beispielsweise dann am besten, wenn zuvor die Analyse von Themen und Kunden erfolgt und man so seinen Lesern wirklich für sie relevante Inhalte anbietet. Reine Produktkommunikation, die nur anders aufbereitet ist, interessiert in der Regel wenig.
Immer mehr sehen wir, dass das Thema Vernetzung an Gewicht gewinnt. Influencer über die Anzahl der Posts oder die Reichweite zu identifizieren ist einfach. Aber um zu wissen, wen und wie viele sie wirklich beeinflussen, muss man ihren Vernetzungsgrad kennen. Das tun wir mit unserer Netnographie, die dann die relevanten Communities mit ihren Influencern aufzeigt.

Wie stehen die Unternehmen da?

Die meisten Unternehmen haben verstanden, dass Social Media weit über die Bespielung der eigenen Kanäle hinausgeht – sogar gehen muss. Sich nur um „owned media“ zu kümmern, greift viel zu kurz. Wichtig ist zu erkennen, dass da „draußen“, also außerhalb der eigenen Facebook-Seite oder dem Twitter-Profil, noch viel mehr ist. Die Leute unterhalten sich über mein Unternehmen und meine Produkte eben nicht nur auf meinen Kanälen. Und auch: Messen ist eben nicht genug. Wir müssen die Daten so verstehen, damit man Entscheidungen daraus ableiten kann.

Alle Videos aus der Reihe findet Ihr hier.

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