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21 Januar 2019

Mikroplastik in der Kosmetik – Verschmutzung der Ozeane und Gefährdung von Meerestieren

Mikroplastik in Kosmetik – Gefahr für die Umwelt und die Gesundheit der Lebewesen

Die kleinsten Mikroplastikpartikel, die zur Reinigung in verschiedenen Pflegeartikeln, Peelings und Shampoos enthalten sind, bilden eine enorme Gefahr für die Umwelt und die Gesundheit der Lebewesen. Und da diese kleinen Teilchen nicht biologisch abbaubar sind, und wenn doch nur sehr langsam, ist es umso schwieriger, die Rückstände zu beseitigen.

Keywordcloud "Plastik"

Keywordcloud „Plastik“

Unser Tool Radarly zeigt in der Keyword-Cloud die am häufigsten verwendeten Hashtags und in welchem Verhältnis die User Kosmetik mit Mikroplastik in Verbindung bringen.* Ebenso kann man die Tonalität einbauen, welche die Stimmung dieser User anhand der Posts, Kommentare und Mitteilungen bestimmt und unsere Emoji-Cloud, die nach dem selben Prinzip wie die Keyword-Cloud funktioniert und die verwendeten Emojis nach Häufigkeit anzeigt, was man an der Größe der jeweiligen Keywords erkennen kann.

Emojis "User Kosmetik mit Mikroplastik

Emojis „User Kosmetik mit Mikroplastik“

In Hygieneartikeln, wie Creme, Zahnpasta, Make-up und Shampoo befinden sich sogenannte Mikroplastik-Teilchen, die für das bloße Auge nicht sichtbar sind. Zwar gelangen solche Reste in das Abwasser, um in der Kläranlage gesäubert zu werden, jedoch sind die Filtersysteme nicht ausreichend ausgestattet, um jedes noch so kleine Plastikteilchen aufzufangen und schließlich gelangen diese in Flüsse und Meere. Radarly hingegen kann alle wichtigen Informationen, wie Zahlen, Fakten und Meinungen ohne Einschränkung individuell filtern und sortiert Unbrauchbares aus 😉 Mit Hilfe von Operatoren ist es möglich, die Suchfilter individuell zu gestalten und jederzeit neu anzupassen.

Beispielsweise befinden sich aktuell 1,25 Millionen Mikroplastikteilchen pro Quadratmeter im Mittelmeer und insgesamt mehr als 100 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Weltmeeren. Die Zahlen steigen tagtäglich, da immer mehr Plastikflaschen, Styroporkisten und Fischernetze die Weltmeere erreichen. Und weil leichtes Mikroplastik überwiegend an der Meeresoberfläche treibt, wird es von Kleinstlebewesen aufgenommen, weil es eine wichtige Nahrungsquelle für Fische, Vögel, Muscheln und Meeressäuger darstellt.

In Deutschland beträgt der jährliche pro Kopf Verbrauch von Verpackungsmüll 222,2 Kilo. Verglichen mit Europa sind wir Meister in der Müllproduktion. Wie man auch dem Topic-Wheel aus Radarly entnehmen kann, ist der Plastikmüll ein umstrittenes Thema in der Politik und konkurriert mit der Ökologie.

Topic-Wheel "Plastikmüll" - ein umstrittenes Thema in der Politik

Topic-Wheel „Plastikmüll“ – ein umstrittenes Thema in der Politik

Es gibt verschiedene Lösungsansätze, wie man das Problem verringern und zum Wohl der Umwelt beitragen kann. Zum einen kann man seine Pflege durch natürliche Pflegeprodukte ersetzen, wie beispielsweise mit fester Seife oder mit Shampoo in Seifenform, weil diese keine Plastik- oder Silikon-Zusätze beinhalten, die den Aggregatzustand des Produkts in flüssig umwandeln. Zum anderen ist es aber auch wichtig, sich und seine Mitmenschen auf das Thema zu sensibilisieren und das Kaufverhalten positiv zu verändern.

Zahnpasten ohne Einsatz von Microplastik

Zahnpasten – Einsatz von Microplastik

Inhaltsstoffe, wie z.B. Acrylate Copolymer (AC), Polyamide (PA), Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und Silaxane stehen für die biologisch nicht abbaubaren Mikroplastiken, auf die der Konsument beim Kauf eines Produkts achten kann.

Produkte, die mit den Siegeln “BDIH”, “Natrue”, “Naturland”, “Demeter”, oder “Ecocert” versehen sind, sind frei von Mikroplastiken.

*Die Daten wurden mit unserem Social Media Monitoring Tool Radarly im Zeitraum 08/2017 bis 10/2018 gesammelt. 

Dieser Blogartikel wurde von Ezgi – aus unserem Team „Social Media Research“ geschrieben.  

 

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